Kontrolle und Honigraum 2

Nach der Faulbrut-Kontrolle in der letzten Woche habe ich ein paar Tage später die regelmäßige Kontrolle auf Schwarm-/Waiselzellen durchgeführt. Alle 4 Völker haben bis dato noch keine Waiselzelle – es sind lediglich ein paar Spielnäpfchen ohne Eier vorhanden.

Generell schätze ich alle Völker stark bis sehr stark ein. Weil der Honigraum der beiden stärkeren Völker jeweils bereits zur Hälfte mit Nektar voll ist, setze ich den 2. Honigraum um 90° versetzt auf.

Den 1. Honigraum habe ich 90° versetzt zum Brutraum aufgesetzt – den 2. Honigraum wiederum um 90° versetzt. So werden die Honigrähmchen hoffentlich schön gleichmäßig ausgebaut und die Honigwaben gleichmäßig befüllt und verdeckelt.

Nachdem die nächste Tage Regen angesagt ist haben die Bienen jetzt genug Zeit den Honig zu trocknen und die Mittelwände in der 2. Honigzarge auszubauen. Sobald das Wetter wieder schöner wird, ist so genug Platz für neuen flüssigen Nektar vorhanden 🙂

Tipp vom Profi – nicht von mir, sondern von Bernhard Heuvel *g*:

Vor dem Aufsetzen des nächsten Honigraums wird der Untere einmalig um 180 Grad gedreht. Da die Bienen den Nektar direkt über dem Brutnest einlagern, kommen so die noch leeren Wabenseiten übers Brutnest. Das regt den Sammeltrieb an, bringt signifikant mehr Honig. Diese Drehung erfolgt immer, wenn der nächste Honigraum drauf kommt.

Es wird immer nur aufgesetzt, nicht untergesetzt. Das garantiert eine gute Reifung des Honigs. Alle Honigräume werden immer so aufgesetzt, dass die Honigwaben einen 90°-Winkel zueinander bilden. Wer diesen Dreh einmal raus hat, erntet locker 30 Prozent mehr Honig.

Bernhard Heuvel, Tipp aus dem Vortrag in Hallwang, Februar 2020
Web-Quelle: https://www.bienenundnatur.de/wp-content/uploads/2019/12/Imkern-im-April_Heuvel_bienen-und-natur.pdf

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